Haarbalgentzündung im Intimbereich

Schamhaare sind inzwischen außer Mode, während Intimrasuren immer mehr im Trend liegen. Viele Jugendliche und junge Erwachsene entfernen sich heutzutage die Schamhaare, was allerdings zu schmerzhaften Nebenwirkungen, wie einer Haarbalgentzündung oder einem Furunkel führen kann. Hautrötungen und Pickel sind die häufigsten Nebenwirkungen einer Intimrasur.

Aus den Pickeln können sich Furunkel bilden, durch die Eiter und Bakterien in den gesamten Körper gelangen können. Unbehandelt kann dies wiederum zu einer Wundrose und einer damit verbundenen Blutvergiftung führen. Eine Haarbalgentzündung oder Furunkel im Intimbereich sollte man daher nicht unbeachtet lassen, da sonst schlimme, gesundheitliche Folgen auftreten können.

Eine Rasur birgt ein großes Risiko für eine Haarbalgentzündung oder Furunkel

Gerade nach Intimrasuren kommt es häufig zu einer Haarbalgentzündung oder einem Furunkel. Die empfindliche Haut im Intimbereich kann sehr leicht gereizt oder verletzt werden. Im Leistenbereich befinden sich zahlreiche Lymphknoten, durch die Bakterien in den gesamten Organismus gelangen können, daher ist hier mit der Haarentfernung größte Vorsicht geboten. Gerade Personen, die zu eingewachsenen Haaren neigen, sollten auf eine Eigenrasur verzichten, denn auch eingewachsene Haare können zu einer Haarbalgentzündung oder einem Furunkel führen.

Was kann gegen eine Haarbalgentzündung oder ein Furunkel im Intimbereich unternommen werden?

Haben Sie betroffene Stellen in der Leistengegend oder im Intimbereich, sollten Sie diese mit Zinksalbe oder Panthenolsalbe einreiben. Hat sich bereit ein Furunkel gebildet, sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden, damit sich der Eiter oder Bakterien, nicht im Körper ausbreiten können. Der Arzt entscheidet dann auch, ob eine Antibiotikumsalbe ausreicht oder ob Tabletten verabreicht werden müssen.

Möchten Sie die Nebenwirkungen einer Intimrasur vermeiden, sollten Sie unbedingt zu einer Kosmetikerin gehen. Mittels bestimmter Enthaarungstechniken können diese, Haare sogar dauerhaft entfernen und Risiken eines Furunkels oder einer Haarbalgentzündung minimieren. Solche Haarentfernungen sind natürlich kostspielig, aber letzendlich wird das Geld ja gut investiert.

Ein Furunkel ist mehr, als ein Pickel

Viele gehen davon aus, dass ein Furunkel ausschließlich durch mangelnde Hygiene entsteht, was aber definitiv nicht der Fall ist, denn auch das eigene Immunsystem spielt eine große Rolle. In einigen Fällen kann bereits ein kleiner Schnitt ausreichend sein, dass sich zahlreiche Bakterien im Körper ausbreiten können. Bakterien dringen in die Haarfollikel ein, vermehren sich und es entsteht eine schmerzhafte Haarbalgentzündung, welche aber in der Regel von alleine abheilt.

Oft entzündet sich allerdings das umliegende Gewebe. Es kommt zu Eiteransammlungen und ein Furunkel entsteht. Dieses erkennen Sie, an einer prallen und schmerzhaften Hauterhöhung, die elastisch sowie überwärmt ist. Ein Furunkel wächst so lange weiter, bis es so mit Eiter gefüllt ist, dass es aufplatzt und der Eiter endlich abfließen kann. Werden die Schmerzen sehr stark oder es kommt Fieber hinzu, solle dringend ein Arzt aufgesucht werden.

Pasten mit Teergehalt können mildern

Ein natürlicher Feind für Furunkel-Pickel ist das Immunsystem. Ist dieses geschwächt, haben Furunkel es einfach, da das Immunsystem nicht zu 100 % funktionieren kann. Im Frühstadion eines Furunkels können sogenannte Zugsalben helfen. Diese erleichtern es, dass der Eiter nach außen fließen kann.

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Nicht nur ein Pickel – das Furunkel

Furunkel Pickel entstehen nicht allein aufgrund mangelnder Hygiene. Das Immunsystem ist hierbei ebenfalls ein entscheidender Faktor. Manchmal ist bereits ein winziger Schnitt während der Rasur der Auslöser, um Bakterien den Weg zu ebnen. Sie dringen über die Haarfollikel in die Haut ein, vermehren sich rasant und lösen so die Haarbalgentzündung aus. Diese kann jedoch meistens von allein verschwinden.

Furunkel Pickel können sich negativ entwickeln

Oftmals entzünden sich jedoch umliegende Gewebebereiche, es sammelt sich Eiter und das Furunkel entwickelt sich. An dieser Stelle ist die Haut äußerst prall sowie auch elastisch, eine überwärmte und schmerzhafte Erhebung.

Der Furunkel Pickel wächst immer weiter, bis er letztendlich platzt und dem Eiter die Möglichkeit gibt abzufließen. Stellen sich Fieber und sehr starke Schmerzen ein, empfiehlt sich dringend ein Arztbesuch.

Furunkel Pickel suchen sich warme Plätze, um zu wachsen

So können zum Beispiel mehrere Furunkel sich zum Karbunkel verschmelzen und dadurch das Fettgewebe sowie darunterliegende Muskeln entzünden. Im schlimmsten Szenario können diese daraufhin eine Blutvergiftung auslösen, falls sich der Eiter nach innen ergießt.

Aus diesem Grund sollten Betroffene in keinem Fall an diesen Eiterbeulen eigenständig herumdrücken. Diese Infektionen entstehen meistens durch ein Bakterium Staphylococcus aureus, welches auf der menschlichen Haut siedelt.

Furunkel bilden sich mit Vorliebe im Gesicht und Nacken sowie am Gesäß und in den Schenkelbeugen. Die anfänglich kleinen Knötchen verwandeln sich rasant in Pusteln, welche einen Durchmesser von etwa fünf bis dreißig Millimetern besitzen. Oftmals werden diese fälschlicherweise als heftig entzündete Pickel angesehen.

Teerhaltige Pasten können Furunkel Pickel lindern

Der natürliche Feind dieses Bakteriums ist das Immunsystem. Ist es zum Beispiel mittels eines Infekts oder lebensnotwendiger Medikamente geschwächt, kann es seine Aufgabe nicht zu einhundert Prozent erfüllen. Im Frühstadium der Furunkel helfen Zugsalben.

Diese schieferölhaltige Paste ermöglicht dem Eiter, nach außen zu entweichen. Die Zugsalbe (ICHTHOLAN 50%, 25 g) ist mit verschiedenen Wirkstoffanteilen verfügbar, um beispielsweise im Gesicht mittels geringerer Konzentration eingesetzt zu werden.

Die Behandlung der Furunkel Pickel

Große Furunkel werden von dem behandelnden Arzt mit einem Skalpell oder einer Kanüle geöffnet. Danach wird die erneute Ansiedlung des Bakteriums mittels einer desinfizierenden täglichen Spülung verhindert. Die Ärzte verordnen lediglich bei äußerst großen Furunkeln Antibiotika.

Befindet sich das entzündete Furunkel im Gesicht, werden zusätzliche Maßnahmen erforderlich. Die Betroffenen bekommen Sprechverbot und werden stationär in einer entsprechenden Klinik aufgenommen. Dort erhalten die Patienten zudem Antibiotika-Infusionen sowie pürierte Nahrung.

Leiden die Betroffenen allerdings häufiger unter Furunkel Pickel, könnte im ungünstigsten Fall ein bisher unerkannter Diabetes die Infektion gefördert oder sogar hervorgerufen haben. Um Furunkel Pickel zu lindern oder zu bekämpfen sind grundsätzlich absolute Hygiene, optimale Hautpflege sowie gründliches Waschen und sorgfältiges Desinfizieren durchzuführen.

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Furunkel und Pickel – Ein Thema das nicht beiseitegeschoben werden sollte

Pickel und Furunkel sind für viele pubertierende Menschen, aber manchmal auch für Erwachsene ein permanentes Ärgernis. Was nützt einem das schönste Gesicht, wenn ausgerechnet immer auf den sichtbarsten Partien Pickel und andere Verunreinigungen sitzen, die sämtliche Blicke auf sich ziehen?

Doch darüber hinaus bergen besonders Furunkel auch ein hygienisches und gesundheitliches Risiko, welches nicht beiseitegeschoben werden darf. Daher sollte man gut über diese Formen der Hautverunreinigungen Bescheid wissen und auch den Unterschied feststellen können.

Unterschied zwischen Furunkel und Pickel

Für gleichgültige Augen mögen Furunkel und Pickel nur störende, meist weißlich verfärbte Pusteln auf der Haut sein. Tatsächlich entstehen Furunkel meistens aus vorhandenen Pickeln, doch sind sie dann von anderer Beschaffenheit. Pickel entstehen immer, wenn sich unterhalb der Haut ein Übermaß an Talg ablagert.

Gerade bei Jugendlichen kommt es aufgrund der erhöhten hormonellen Aktivität zu einer verstärkten Talgproduktion. Wenn Talgdrüsen nun verstopfen, bildet sich aus dem Kanal eine Art Pfropf, bestehend aus Talg und Hornzellen. Da sich Talgdrüsen meistens bei Hauthärchen befinden, ist es nicht verwunderlich, dass vor allem die Gesichtshaut mit am anfälligsten für Pickel ist. Wenn der Hornpfropf nach oben drückt, entsteht der Pickel auf der Hautoberfläche.

Meistens sind Pickel von weißlicher Färbung, was an dem Talg selbst liegt. Sollte der Pfropf an einer Stelle jedoch aufbrechen, führt die Einlagerung des Farbstoffs Melanin zu einer Verdunklung der Masse: Der Pickel erscheint auf einmal schwarz. Vereinzelte Pickel sind bei jungen Menschen normal, treten sie jedoch häufiger und mit Entzündungserscheinungen auf, sollte man einen Arzt wegen Verdachts auf Akne konsultieren.

Furunkel: Vereiterte Pickel

Es bleibt also festzuhalten, dass es vorwiegend der hauteigene und natürliche Talg ist, der den Inhalt des Pickels ausmacht. Bei solchen Mengen an Talg und Horn können sich jedoch auch Massen von Bakterien in dieser Hautstelle einnisten, denn hier finden sie einen idealen Nährboden.

Diese Bakterien gehören eigentlich ebenfalls zur natürlichen Haut, vermehren sich bei Talg aber unverhältnismäßig stark. Die Haut regiert darauf mit einer Entzündung und beginnt zu eitern. Bei Eiter handelt es sich um die Abfallprodukte eines lokalen bakteriellen Befalls, er tritt also gerade bei Pickeln auf, in denen der Talg nicht mehr abfließen kann.

Für einen Bakterienbefall müssen nicht immer schon Pickel vorhanden sein, aber sie sind begünstigend. Leicht schmerzhafte Ansammlungen von Eiter in der Haut mit entsprechender Entzündung werden Furunkel genannt. Auf keinen Fall sollten Furunkel ausgedrückt werden, da sie sich nach innen öffnen und den Blutkreislauf vergiften könnten (Sepsis)!

Wirksamer sind da Salben, die die Gefäße erweitern und so den Abfluss fördern. Ein Hautarzt kann einen voll ausgebildeten Furunkel auch mit dem Skalpell anritzen und so auslaufen lassen. Antibiotika sind bei Furunkel und speziellen Pickeln manchmal auch empfehlenswert.

Furunkel und Pickel – Ein Thema das nicht beiseitegeschoben werden sollte
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